Kontakt

Ansprechpartner

Sie haben Fragen?

 

Hier finden Sie unsere Ansprechpartner
 

 

 


 

Zu den Ansprechpartnern

Die beiden Vorstände der Bürgschaftsbank und Geschäftsführer der MBG Guy Selbherr (links) und Dirk Buddensiek mit der Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Podium bei der Bilanzpressekonferenz. (Copyright: KD Busch)

18.02.2019

Über 537 Millionen für den Mittelstand im Land

2018 haben Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Unternehmen aus dem Land 2.078 Finanzierungen mit einem Volumen von 537,6 Millionen Euro ermöglicht.

Stuttgart, 18.02.2019. Unternehmen müssen in innovative Produkte, digitale Prozesse und moderne Standorte investieren, um langfristig am Markt erfolgreich zu bleiben. Und auch, um im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter die Nase vorn zu haben. Denn der demografische Wandel und der Fachkräftemangel machen es für Unternehmen immer schwieriger, vakante Stellen mit geeigneten Mitarbeitern zu besetzen.

Aufgrund der guten Ertragslage haben viele Unternehmen ihr Eigenkapitalpolster aufgestockt und können ihre Investitionen vielfach auch aus eigenen Mitteln bestreiten. In 2018 war das Knowhow von Bürgschaftsbank und MBG aber ebenfalls gefragt: Mit Bürgschaften und Beteiligungen konnten Wachstums- und Innovationsvorhaben der Betriebe angestoßen werden, die damit unmittelbar 3.134 neue Jobs geschaffen und 13.921 Arbeitsplätze zukunftsorientiert gesichert haben. So hat die Bürgschaftsbank insgesamt 1.973 Projekte mit einem Kredit- und Beteiligungsvolumen in Höhe von rund 506 Millionen Euro unterstützt. Damit entfallen wie im Vorjahr auf das Förderinstitut mehr als ein Drittel des bundesweit genehmigten Finanzierungsvolumens.

Erneut war in 2018 ein Trend erkennbar: Knapp 65 Prozent der durch die Bürgschaftsbank begleiteten Vorhaben sind Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen. In Summe wurden 1.282 Neuunternehmer und Nachfolger mit einem Volumen von über 247 Millionen Euro Kredit- und Beteiligungsvolumen ausgestattet. Bei den Neugründungen reduzierte sich die Zahl der begleiteten Vorhaben leicht auf 776 und ein Volumen von über 107 Millionen Euro (Vj. 782, 114 Mio. Euro). Die Nachfolgen blieben im Volumen mit über 139 Millionen Euro nahezu konstant. Anders als im Vorjahr nahmen sie jedoch in der Anzahl leicht ab (506, Vj. 545) und erreichten damit ungefähr das Niveau von 2016.

Vom wichtigsten Programm für die Zielgruppe der Gründer und Übernehmer, der Startfinanzierung80, das die Bürgschaftsbank gemeinsam mit der L-Bank anbietet, haben knapp 900 Gründungswillige profitiert. Das genehmigte Kreditvolumen ist hier im vergangenen Jahr auf 58,7 Millionen Euro (Vj. 56,8 Mio. Euro) angestiegen.

Impulse für Innovationsprojekte erwartet die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg durch den Vertragsabschluss mit dem Europäischen Investmentfonds (EIF), mit dem über InnovFin 75 Millionen Euro neue Mittel bereitgestellt werden.

„Die gute Marktdurchdringung ist Ergebnis der engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Kreditwirtschaft, wozu auch ganz wesentlich die kombinierten Angebote mit der L-Bank beigetragen haben“, betonte Guy Selbherr, Vorstand der Bürgschaftsbank und Geschäftsführer der MBG.

MBG: Nachfolgen im Aufschwung

Die MBG Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr 105 Vorhaben (Vj. 105) mit einem Volumen von knapp 31,7 Millionen Euro (Vj. 35,7 Mio.) begleitet. Die Anzahl der Genehmigungen ist konstant geblieben, das Volumen ist leicht rückläufig. Die bundesweite Entwicklung ist im Trend vergleichbar. Die baden-württembergische Beteiligungsgesellschaft belegt im deutschlandweiten Vergleich – was die Volumina angeht – den ersten Platz.

Die Existenzgründungen – also Neugründungen und Unternehmensnachfolgen – haben sich mit 44 Beteiligungen und einem Volumen von über 8 Millionen Euro stabil entwickelt. Dies lag vor allem an den Übernahmen, die einen Aufschwung erlebten. So wurden hier 19 Beteiligungen mit einem Volumen von 5,4 Millionen Euro ausgereicht (Vj. 12, 3,7 Mio. Euro). Die Digital Natives rücken sukzessive in den Chefsessel und geben den Betrieben wertvolle Impulse.

„Wir müssen die Potenziale der Digitalisierung noch stärker nutzen und brauchen mehr ‚KI made in Baden-Württemberg‘. Dazu stärken wir die Innovationskraft und unterstützen Start-ups mit zukunftsorientierten Produkt- und Geschäftsideen. So kommt der notwendige frische Wind in die Wirtschaft – das schafft Arbeitsplätze von morgen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen der Bilanzpressekonferenz. „Angesichts des demografischen Wandels dürfen wir die Unternehmensnachfolge nicht aus dem Blick verlieren“, betonte Hoffmeister-Kraut weiter: „Das Ziel muss sein, etablierte Unternehmen bei der Nachfolge zu unterstützen und sie so erfolgreich in die Zukunft zu führen“, so die Ministerin.

Und Dirk Buddensiek, Vorstand der Bürgschaftsbank und Geschäftsführer der MBG, unterstrich: „Wir sind mit unserem Geschäftsverlauf zufrieden. Insgesamt kann man sagen, dass unser Angebot auch in Zeiten der Niedrigzinsphase und trotz herausfordernder Rahmenbedingungen Impulse setzt. Daran wollen wir auch in 2019 anknüpfen und passgenaue Lösungen für die Unternehmen anbieten.“

 

Dateien:

  Pressemitteilung der Bilanzpressekonferenz BB&MBG 2019
  Rede Guy Selbherr BB
  Rede Dirk Buddensiek MBG
  Zahlen
  Factsheet BB
  Factsheet MBG
  Kurzvita Guy Selbherr