27.09.2017

„Die Zukunft fängt heute an“: MBG-Kundenevent zum Thema „Digitaler Wandel“

Auch wenn der digitale Wandel kleine und mittelständische Betriebe vor Herausforderungen stellt, bietet er dennoch zahlreiche Chancen: Wie sich die Arbeitswelt verändern wird, wie KMUs davon profitieren können und was bei der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zu beachten ist, wurde beim gestrigen MBG-Talk bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg in Stuttgart diskutiert.

Quelle: MBG / Foto: KD Busch

Stuttgart, 27.09.2017. Zum sechsten Mal in Folge lud die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Vertreter von Unternehmen und Startups zu ihrem jährlichen Kundenevent in ihre eigenen Räumlichkeiten ein. In diesem Jahr widmete sich die Veranstaltung dem Thema „Die Zukunft fängt heute an – Wie die Digitalisierung die deutsche Wirtschaft verändert“. Der digitale Wandel wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette aus und verändert neben der Produktion auch den Konsum und die Arbeitswelt grundlegend. Diese Entwicklung stellt vor allem kleine und mittelständische Unternehmen branchenübergreifend vor große Herausforderungen. Zugleich bietet er aber auch enorme Chancen für die Gestaltung der Arbeitsprozesse, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Erschließung neuer Märkte. „Wir haben bei unserem MBG-Talk die digitale Transformation aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet mit dem Ziel, den Unternehmern neue Potenziale für ihre Geschäftstätigkeit aufzuzeigen und Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung zu geben“, unterstreicht MBG-Geschäftsführer Guy Selbherr.

So standen im Mittelpunkt der Veranstaltung zwei Vorträge, die die digitale Transformation aus wissenschaftlichem sowie wirtschaftlichem Blickwinkel betrachteten. Univ.-Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und Inhaberin des Lehrstuhls Innovations- und Technologie-Management am Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (ENTECHNON) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), legte in ihrer Key Note Speech dar, dass der Wandel hin zu einer digitalisierten Arbeitswelt aktiv anzugehen ist. Dabei sei vor allem ein systematischer Blick in die Zukunft wichtig. Das entscheidende Ziel sei ihrer Meinung nach aber mithilfe der digitalen Transformation, eine nachhaltige, „gesunde“ Gesellschaft zu fördern.

Michael Fieg, Geschäftsführer der parsionate GmbH, zeigte anhand von verschiedenen Best Practices auf, wie Unternehmen ihre Digitalisierungsprojekte gewinnbringend realisieren können. Auslöser für solche Projekte sind in vielen Fällen die veränderten Vertriebs- und Marketingprozesse: Kunden informieren sich anders, kaufen anders und haben andere Service-Anforderungen wie noch vor wenigen Jahren. Gerade der E-Commerce-Handel definiert also die Grundlagen für die Digitalisierung in Unternehmen. Hierbei sollten IT-Investitionen mit Prozess- und Organisationsveränderungen in Einklang gebracht werden, so Fieg.

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