Presse-Informationen
16.12.2008
Stuttgart: Kaisers backen beständig größere Brötchen - Qualität, die gefragt ist: Volksbank Müllheim, MBG und Bürgschaftsbank finanzieren Produktionsausbau
Dieser Familienbetrieb versteht sein Handwerk: Kaisers gute Backstube vereint traditionelles Qualitätsbewusstsein mit modernem Unternehmertum. Seit fast 60 Jahren ist die südbadische Bäckerei im Geschäft – und hat den Verkauf mittlerweile auf bald 27 Filialen ausgedehnt. Von Lörrach bis nördlich von Emmendingen erstreckt sich das Verbreitungsgebiet. Die Volksbank Müllheim, die MBG und die Bürgschaftsbank finanzieren den nun nötig gewordenen Produktionsausbau. Im Januar 2009 bezieht das Unternehmen ein neues Betriebsgebäude in Ehrenkirchen bei Freiburg im Breisgau. „Bei Kaisers guter Backstube stimmt das Sprichwort: Die Brötchen gehen weg wie warme Semmeln“, sagt Guy Selbherr, Geschäftsführer der MBG und Vorstand der Bürgschaftsbank in Stuttgart. Das Wachstum des Familienbetriebs sei beeindruckend, findet er: „Die Bäckerei widersetzt sich erfolgreich dem Trend zu Massenware und Fertigbackmischungen. Stattdessen überzeugt sie ihre Kunden mit Qualität.“ Auch die Volksbank Müllheim schätzt Kaisers als ein leistungsfähiges und modernes Unternehmen. „In unserer Region hat sich die Bäckerei zu einem bedeutenden Mittelständler entwickelt“, erklärt Norbert Lange, Vorstandsmitglied der Genossenschaftsbank. „Wir haben sehr gerne die Begleitung dieser bedeutenden Investition übernommen.“
Mit dem neuen Betriebsgebäude in Ehrenkirchen vergrößert Kaisers gute Backstube seine Produktionskapazitäten um mehr als das Doppelte. „Wir wollen weiter wachsen“, erklärt Birgit Kaiser, die mit ihren Eltern Wolfgang und Waltraud sowie mit dem Produktionsleiter Gottfried Faller die Geschäfte führt. Seit 1990 hat das Unternehmen die Zahl seiner Filialen auf momentan 26 Filialen vergrößert. Außerdem betreibt es zwei Cafés. Im Januar kommen eine weitere Verkaufsstelle sowie ein Café dazu. Zusätzlich werden 100 Kunden wie Kliniken, die Freiburger Mensa, Kantinen und Fremdverkäufer beliefert. 230 Mitarbeiter sind bei Kaisers guter Backstube beschäftigt, drei Mal so viele wie 1990. „Wir sind ein Qualitätsbäcker“, nennt Birgit Kaiser das Erfolgsrezept. Mit natürlichen Rohstoffen vornehmlich aus der Region werden die Produkte nach Familienrezepten hergestellt. „Wir backen zum Beispiel mit Butter und nicht Margarine, das zeichnet uns aus“, erklärt die Betriebswirtin. Außerdem haben die Kaisers seit einem Vierteljahrhundert Bio- und Vollkorn-Produkte im Sortiment. Mit den Vorteigen wird viel Aufwand betrieben, die Natursauerteige werden selbst gezüchtet. „Gutes Brot braucht viel Zeit“, betont Birgit Kaiser. 16.000 Kilogramm Mehl werden jede Woche in der Bäckerei verarbeitet – unter anderem zu mehreren tausend Brötchen am Tag. [...]
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09.12.2008
Stuttgart / Radolfzell: Pressemitteilung der MBG - IT-Spezialisten für individuelle Lösungen - MBG unterstützt Management-Buy-Out beim IT-Dienstleister Sybit GmbH mit Sitz in Radolfzell
Mit Unterstützung der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft machte sich die Sybit GmbH mit ihrem Hauptsitz in Radolfzell selbstständig. Über ein Management-Buy-Out löste sich der IT-Dienstleister von der TechniData AG: Die Unternehmensgründer übernahmen die Anteile von der Muttergesellschaft. Die Sybit GmbH passt SAP-Software an die Bedürfnisse von Mittelständlern aus der Fertigungsbranche an, entwickelt Informations- und Steuerungssysteme für die Industrie und realisiert Internetportale, Redaktionsplattformen sowie Mediatheken für Verlage, Rundfunk- und Fernsehanstalten. „Das Unternehmen wächst beachtlich und steht auf einer sehr soliden Grundlage“, begründet der MBG-Geschäftsführer Dirk Buddensiek den Einstieg der Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft. Die Radolfzeller hätten bewiesen, dass ihre Dienstleistungen bei zahlreichen Kunden gefragt sind. Dafür sprechen auch die seiner Meinung nach beeindruckenden Zahlen: Mit 80 Mitarbeitern erwirtschaftet die Sybit GmbH dieses Jahr einen Umsatz von ¤ 6,5 Millionen.
Vier IT-Spezialisten haben sich vor acht Jahren für die Firma zusammengetan. „Wir wollten zeigen, dass wir mit eigenen Ideen am Markt bestehen können“, erklärt Thomas Regele die Unternehmensgründung mit den drei Kollegen. Über verschiedene Angestelltenverhältnisse waren sie sich begegnet; zwei hatten Erfahrung im IT-Projektmanagement gesammelt, zwei als Entwickler und in der Geschäftsführung. „Das war eine ideale Kombination“, sagt der 44-Jährige. Als Starthilfe suchten sie sich einen Partner und holten sich die TechniData AG an die Seite. Nun lösten sie die Partnerschaft wieder auf. „Mittlerweile ergeben sich keine Synergien mehr und wir wollen zukünftig eigenständig agieren“, erläutert der Geschäftsführer. [...]
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19.11.2008
Stuttgart/Freiburg: KfW, LBBW Venture und MBG investieren gemeinsam: Wachstumsfinanzierung für die OXID eSales AG
Gemeinsam beteiligt haben sich die KfW, die LBBW Venture und die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg am Freiburger eCommerce-Spezialisten OXID eSales AG.
Die Beteiligung erfolgte im Rahmen der 2007 beschlossenen Kooperation von LBBW Venture, KfW und MBG zur Förderung von innovativen Wachstumsunternehmen. Die Gesamtkooperation von LBBW Venture, KfW und MBG umfasst derzeit ein Beteiligungsvolumen von 30 Mio. ¤. Mit diesem Finanzierungsangebot soll sichergestellt werden, dass jungen Unternehmen in der Entwicklungs- und Markteinführungsphase in Baden-Württemberg neben einer ausreichenden Kapitalausstattung durch die intensive Betreuung und die Bündelung der sich ergänzenden Netzwerke eine optimale Unterstützung zukommt. Das Angebot zielt darauf, die Erfolgschancen von innovativen Gründungen in Baden-Württemberg zu stärken.
Die Freiburger Oxid eSales AG kann mit der Finanzierung den eingeschlagenen Wachstumspfad fortsetzen. OXID eSales hat sich seit der Gründung im Jahr 2003 zu einem der führenden Hersteller von eCommerce-Lösungen mit derzeit rund 50 Mitarbeitern entwickelt. Die Online-Shopping-Software OXID eShop wird von über 2000 Unternehmen genutzt, darunter so bekannte Marken wie SAT.1, Premiere, Tele5, CALIDA Bodywear, Carlo Colucci, Märklin-Modellbahnen, die Semperoper Dresden und die Popgruppe Tokio Hotel. Die eCommerce-Intelligence-Plattform OXID eFire bietet den Kunden ergänzende Services und Schnittstellen zu eCommerce Partnern wie Paymentdienstleistern, Webcontrolling/Datamining, Produktportalen, Preissuchmaschinen oder Affiliate-Programmen.
Seit November 2008 veröffentlicht OXID eSales seine Shop-Lösung auch als OpenSource-Software. Durch den Einsatz von OpenSource-Entwicklungsmethoden kann OXID eSales die Bedürfnisse der Enterprise-Kunden schneller adressieren und in hoher Geschwindigkeit marktgerechte Software-Lösungen mit optimaler Qualität liefern. Überdies erhöht OXID eSales mit Hilfe der kostenlosen Community Edition ihrer Software die Verbreitung und Sichtbarkeit ihrer Lösung bei potentiellen Kunden und Partnern.
12.11.2008
Stuttgart / Heidelberg: Handelsfähige Software aus Heidelberg - MBG beteiligt sich an Compex Systemhaus GmbH: Investition in den Vertrieb und Expansion im Ausland
Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft unterstützt den Wachstumskurs der Compex Systemhaus GmbH. Das Heidelberger Unternehmen hat sich mit seiner Standard-software Compex Commerce auf den Handel spezialisiert. Derzeit baut das Unternehmen seine Geschäftsaktivität europaweit aus. Zuletzt eröffnete Compex eine Niederlassung in Zagreb. Bereits heute sind filialisierte Einzelhändler (Food / Non-Food) und Großhändler in Deutschland, Frankreich, Italien, den Beneluxländern, Ungarn sowie Tschechien vom Konzept des mittelständischen Unternehmens überzeugt. Die innovative Branchenlösung deckt dabei alle Geschäftsprozesse eines Handelsunternehmens ab: Vom Einkauf bis zum Vertrieb, von der Warenwirtschaft über die Logistik bis zur Buchhaltung, dem Controlling und dem Business Intelligence. „Compex Systemhaus verfolgt eine konsequente Strategie“, begründet der MBG-Geschäftsführer Dirk Buddensiek das Engagement der Beteiligungsgesellschaft. Der Mittelständler hat als Partner des Einzel- und Großhandels erfolgreich eine Nische besetzt.
Die Basis für diesen Erfolg legte Unternehmensgründer Christophe Loetz bereits in den 80er Jahren. Er beschäftigte sich zuerst an der Universität unter anderem mit Stochastik und ganzzahliger Optimierung. Als dann die ersten PCs auf den Markt kamen, nutzte er sein Fachwissen, um sich selbständig zu machen. „Von Anfang an haben wir Geschäftsprozesse und Workflows der Kunden optimiert und waren damit den Mitbewerbern 15 Jahre voraus“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter. Nach und nach konzentrierte er sich auf den damals computertechnisch noch vernachlässigten Handel. Die Fortschritte in der Hardware-entwicklung haben auch das Compex Systemhaus vorangebracht, welches 1990 als GmbH mit sieben Mitarbeitern startete. Mittlerweile sind es mehr als zehn Mal so viele. „Weil es immer leistungsfähigere Maschinen gab, wuchs die Nachfrage nach unserer Lösung“, sagt Christophe Loetz. Bereits nach zwei Jahren implementierten die Heidelberger ihre Software bei Kunden auf Unix-Systemen mit über 500 Bildschirmarbeitsplätzen. Seither hat das Unternehmen die Software ständig weiterentwickelt und mit neuen Funktionalitäten ergänzt. Einmalig und erstmalig für betriebswirtschaftliche Standardsoftware war dann die Entwicklung von Compex Visual Commerce 2003. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, lautete das Motto für die neue Gestaltung der Benutzeroberfläche. Kaiser’s Tengelmann setzt zum Beispiel in seinen 750 Filialen und fünf Zentrallagern darauf. „Unser Produkt macht alles, was ein Handelsunternehmen braucht“, erklärt der Unternehmer.
Auch auf Französisch, Englisch, Italienisch, Tschechisch und Kroatisch ist Compex Commerce bereits erhältlich. 2005 eröffnete Compex eine Filiale in Paris. Coop Alsace und die Fachmarkt-gruppe für elektronische Haushaltsgeräte Pro&Cie zählen dort zur Kundschaft. Penny arbeitet in Tschechien, Ungarn und Italien mit der Software. „Mit der MBG wollen wir den Vertrieb auf eine breitere geographische Basis stellen“, sagt Christophe Loetz. Zumal auch die Kunden von Compex immer stärker international tätig sind. Mit der Expansion ins Ausland will der Geschäftsführer außerdem vorzeitig auf eine mögliche Stagnation in der dynamischen Soft-warebranche reagieren. „Unser Ziel ist es, einen Ausgleich über die Märkte der europäischen Länder zu finden.“ Die Beteiligungsgesellschaft sei ein Partner, der einen ruhigen, vernünftigen Weg mitgehe. Die Strategie geht offenbar auf: Allein von 2007 auf 2008 hat das Unternehmen seinen Umsatz um fast 30 Prozent gesteigert. „Wir sind in einem kleinen spezialisierten Marktsegment tätig, der für die Großen schwierig und nicht lukrativ ist. Dies schützt uns vor zu viel Konkurrenz“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter über die Zukunft.
Für die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft ist es bereits das zweite Engagement bei der Compex Systemhaus GmbH. „Das Unternehmen ist mustergültig in seiner Entwicklung“, findet Dirk Buddensiek. Mit einem innovativen Produkt „Made in Baden-Württemberg“ überzeuge es europaweit den mittelständischen Handel.
10.11.2008
Stuttgart / Karlsruhe: Rock Shop verstärkt manchmal sogar den Papst Karlsruher Musikinstrumentenhandel expandiert mit Beteiligung der MBG kontinuierlich sein Geschäft
Von der Gitarren-Saite für 50 Cent bis zur Beschallung von 2,5 Millionen Menschen: Der Karlsruher Rock Shop hat eine riesige Bandbreite zu bieten. Dabei begann die Erfolgsgeschichte als Zwei-Mann-Betrieb. Die MBG begleitet nun zum zweiten Mal eine Millioneninvestition des Unternehmens.
Bei Gerd Gruß und Rudi Metzler bekommen Musiker alles – vom Amateur bis zum Profi. Rock- und Popstars wie die Scorpions, Lenny Kravitz, AC/DC oder Herbert Grönemeyer besorgen sich bei den Karlsruher Musikalienhändler all das, was sie für eine Tournee brauchen. Die Techniker des Unternehmens sorgen bei den Konzerten dann für den guten Ton und das rechte Licht. Neuerdings gibt es sogar einen speziellen Probenraum: Auf 300 Quadratmetern sind alle Voraussetzungen vorhanden, um eine Bühne wie bei einem großen Open-Air zu improvisieren. „Damit können wir ein weiteres Alleinstellungsmerkmal bieten“, sagt Gerd Gruß. Crystal Ballroom nennen er und sein Kompagnon Rudi Metzler diesen Teil des dritten Gebäudes auf ihrem Gelände in einem Karlsruher Industriegebiet. Sie beschäftigen dort 80 Mitarbeiter und erwarten für 2008 einen Umsatz von 17 Millionen Euro.
Neben dem Musikinstrumentenhandel mit Reparaturwerkstatt, der im Laden und übers Internet von rund 120.000 Kunden frequentiert wird, etablierte sich der Rock Shop als der größte Backline-Verleiher für Band-Ausstattungen in Europa. Außerdem haben sich Gerd Gruß und Rudi Metzler mit der Veranstaltungstechnik Crystal Sound ein weiteres Standbein geschaffen. Den Papst verstärkten sie bereits drei Mal: in Köln, bei seinem Heimatbesuch in Bayern und vor zwei Jahren beim Familientag in Valencia, als 2,5 Millionen Menschen seine Predigt hören wollten. Auch bei der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in der Münchner Allianz-Arena, der Love Parade im Ruhrpott oder bei Fernsehsendungen wie „Wetten, dass ...?!“ geben die Karlsruher den Ton an. Gleichzeitig stattet die Installationsabteilung Discotheken, Schulen, Firmen, Hallen und Kirchen mit festen Beschallungsanlagen aus.
„Rock Shop ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte“, betont der MBG-Geschäftsführer Guy Selbherr. 1982 legten Gerd Gruß am Mischpult und der Schlagzeuger Rudi Metzler als klassisches Garagenunternehmen los. Die Idee dazu hatten ihre beiden Frauen: „Mach doch ein Musikgeschäft auf“, sagte die eine, als Gerd Gruß keinen Spaß am Elektrotechnik-Studium hatte, die andere lieferte den passenden Namen als Kombination aus den Fernsehsendungen Rockpalast und Pop-Shop für den damals noch kleinen Laden. Mit drei Schlagzeugen im Sortiment ging der Verkauf los, heute bietet das Unternehmen rund 20.000 Artikel an. „Persönlicher Enthusiasmus und eine freundschaftlich-familiäre Atmosphäre sind das Erfolgsgeheimnis des Rock Shops“, erklärt Guy Selbherr. Unter anderem mit Hilfe der MBG wurden nach zwei früheren Erweiterungen dieses Jahr noch einmal 5,5 Millionen Euro unter anderem in den Neubau mit dem Crystal Ballroom investiert. Auf insgesamt 6.500 Quadratmeter haben die Geschäftsführer ihr Unternehmen ausgedehnt. Dass die Beteiligungsgesellschaft auch Firmen in ihre Förderung aufnimmt, die nicht nach dem üblichen Muster gestrickt seien, lobt im Gegenzug Gerd Gruß.
„Ärmel hochkrempeln und weitermachen“, lautet das Motto des 49-Jährigen und seines sieben Jahre älteren Geschäftspartners. „Es fällt uns schwer, einen vergleichbaren Betrieb zu benennen“, sagt er. Durch die Kombination aus den vier Standbeinen könnten sie Synergien wie kein anderes Unternehmen nutzen und stets flexibel auf Anfragen reagieren. Indem beim Rock Shop jährlich 14 junge Männer und Frauen als Kaufleute im Einzelhandel und in der Veranstaltungstechnik ausgebildet werden, sorgen sie für den Fachkräftenachwuchs. „Wir sind da einfach in den vergangenen 26 Jahren hinein gewachsen“, zieht Gerd Gruß Bilanz, „und es ist gut geworden.“
23.10.2008
Berlin / Stuttgart: Vermeidung einer Kreditklemme im Mittelstand – Beitrag der Bürgschaftsbanken
Die deutschen Bürgschaftsbanken haben auf einer gemeinsamen Tagung in Ham-burg die drohenden Gefahren für die Kreditmärkte, die sich aus der Finanzmarkt-krise ergeben können, diskutiert und Lösungsansätze für die klassische Mittel-standsfinanzierung erarbeitet.
Die VDB-Vorsitzende Waltraud Wolf erklärt: „Die deutschen Bürgschaftsbanken bieten auch in der aktuellen Situation effiziente Instrumente an, um dem Mittel-stand den Zugang zu Krediten zu erleichtern und einer möglichen Kreditklemme wirksam entgegenzutreten.“
Die Ergebnisse der Bürgschaftsbanken-Tagung wurden in der „Hamburger Erklä-rung“ zusammengefasst. Darin haben alle Bürgschaftsbanken ihre Bereitschaft erklärt, ihr Instrumentarium umfassend und schnell einzusetzen, um die Kreditver-sorgung der kleinen und mittleren Unternehmen des Mittelstands sicherzustellen. Die VDB-Vorsitzende Wolf informierte Bundesfinanzminister Steinbrück und Bun-deswirtschaftsminister Glos über die Beschlüsse und forderte sie auf, die Vor-schläge der Bürgschaftsbanken umzusetzen.
Die Bürgschaftsbanken können ihre Fördermöglichkeiten zugunsten der mittel-ständischen Wirtschaft weiter ausbauen, wenn die Politik die Rahmenbedingungen verbessert, indem sie
• ein klares Bekenntnis abgibt, die Bürgschaftsförderung zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen uneingeschränkt fortzuführen,
• die Einschränkungen im EU-Beihilferecht korrigiert und die De-minimis-Freigrenze auf 400.000 ¤ verdoppelt sowie das Kumulierungsgebot für KMU aufhebt und
• durch entsprechende Auslegung der Solvabilitätsverordnung klarstellt, dass der von Bund und Land rückverbürgte Teil der Kredite generell nicht mehr in die Eigenkapitalunterlegung der Hausbanken einfließt. Durch diese „Nullan-rechnung“ können die Spielräume zur Kreditvergabe vergrößert und die Kreditkonditionen für den von den Bürgschaftsbanken begleiteten Mittel-stand verbessert werden.
Die Bürgschaftsbanken arbeiten mit den drei Säulen der Kreditwirtschaft vertrauensvoll zusammen – sowohl mit den Sparkassen und den Genossenschafts-banken als auch mit allen Privatbanken. Die geforderten Maßnahmen kommen daher allen mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern zugute.
23.09.2008
Stuttgart / Singen: Peter Maier Leichtbau aus Singen präsentiert auf der 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover eine Weltneuheit – Partnerunternehmen der MBG revolutioniert den Markt für Ladebordwände
Die Peter Maier Leichtbau GmbH aus Singen, bei der die MBG Mittelständische Beteiligungs-gesellschaft seit 1997 beteiligt ist, stellt auf der 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover erstmals eine elektrisch betriebene Ladebordwand vor. „Diese patentierte Weltneuheit ist revolutionär, da sie den bisherigen hydraulischen Systemen weit überlegen ist“, erklärt Guy Selbherr, Geschäftsführer der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft. Jürgen Hoffmann, Geschäftsführer der Peter Maier Leichtbau GmbH beschreibt die innovative Ladebordwand „QualiLift“ mit den Worten: „Extrem wirtschaftlich, extrem vorteilhaft, extrem umweltschonend“. Für den Vertrieb wurde mit QualiXperts GmbH & Co. KG extra ein Tochterunternehmen gegründet.
Die Peter Maier Leichtbau GmbH ist Weltmarktführer von Lade-bordwänden aus Aluminium. Vor mehreren Jahren wurde das Geschäftsfeld auf den Bau von Aluminiumbrücken für Fußgänger und Fahrradfahrer ausgeweitet, die mittlerweile sogar bis nach China geliefert werden. Nun hat das innovative Unternehmen mit einem Projekt-Team von zehn Mitarbeitern eine weitere Idee zur Marktreife gebracht: Mehr als vier Jahre habe die Entwicklung von „QualiLift“ gedauert, über zwei Millionen Euro seien investiert worden, berichtet Hoffmann. Die Vorteile der neuen Ladebordwand-Systems „QualiLift“ sind vielfältig. Es kommt wegen seines elektromechanischen Antriebs vollkommen ohne Hydrauliköl aus und ist deshalb besonders umweltfreundlich. „Würden alle deutschen LKW eine elektromechanische Hubladebühne haben, könnten pro Jahr insgesamt rund 2,7 Millionen Liter Hydrauliköl eingespart werden“, betont Geschäftsführer Hoffmann. Durch extrem niedrige Betriebsgeräusche entsteht ein großer Vorteil beim nächtlichen und morgendlichen Be- und Entladen in Wohngebieten und Fußgängerzonen. Eine Expressfunktion ermöglicht zudem ein schnelleres Öffnen und Schließen der unbeladenen Ladebordwand. Dadurch kann der LKW-Fahrer bei jeder Lieferung Zeit sparen. Zusätzlich ist eine Wiegefunktion integriert. Transport- und Logistikunternehmen sparen so im Vergleich zu hydraulischen Hubbühnen innerhalb einer durchschnittlichen Einsatzzeit von sieben Jahren bis zu ¤ 20.000 pro LKW.
„Die Entwicklung der Peter Maier Leichtbau ist ein beeindruckendes Beispiel für die Innovationskraft unseres Mittelstands in Baden-Württemberg“, erklärt Guy Selbherr. Aufgabe der MBG sei es, solche innovativen Unternehmen zu unterstützen. Beteiligungskapital ist gerade bei Produktentwicklungen ein sinnvoller Finanzierungsbaustein, da oft die Eigenkapitalbasis des Unternehmens belastet wird. Mit dem von der MBG langfristig zur Verfügung gestellten mezzaninen Kapital werden jedes Jahr viele wichtige Innovationen ermöglicht. Damit trägt die MBG wesentlich zur Stärkung des High-Tech-Standorts Baden-Württemberg bei.
28.08.2008
Stuttgart / Ludwigsburg: Popcornfernsehen von Dreamtool aus Ludwigsburg - „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“ lief am Sonntag, 31. August um 20.15 Uhr auf RTL
Der Hort der Nibelungen ist der größte Schatz der Menschheitsgeschichte und er ist mitten unter uns in Deutschland! Eine atemberaubende Abenteuerjagd nach der größten Kostbarkeit aller Zeiten auf den Spuren von Karl dem Großen und seinen kryptischen Rätseln. Zugleich ein Wettlauf Gut gegen Böse entlang den Kreidefelsen auf Rügen, dem Aachener und dem Kölner Dom, den Externsteinen im Teutoburger Wald, dem Schloss Neuschwanstein und der Zugspitze.
Dreamtool Entertainment mit Sitz in Ludwigsburg und München produzierte den knapp zweistündigen Abenteuerfilm für RTL. Hinter Dreamtool stehen Stefan Raiser, Absolvent der Filmakademie Ludwigsburg, und Felix Zackor, Absolvent der Ruhr-Universität Bochum in Film- und Fernsehwissenschaft. Beide gründeten Dreamtool im Jahr 1999 und etablierten sich seitdem mit Auftragsproduktionen für Fernsehsender im deutschen Markt.
Für RTL wird von den beiden nun das elfte und mit Abstand größte Projekt an zahlreichen Schauplätzen in ganz Deutschland produziert. Für die Finanzierung stand mit der Kreissparkasse Ludwigsburg eine Hausbank bereit, die bei Filmfinanzierungen über einen großen Erfahrungsschatz verfügt. Mit Einbindung von L-Bank und Bürgschaftsbank konnte das Budget von knapp ¤ 5 Millionen realisiert werden. „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“ ist somit eine der teuersten Fernsehproduktionen Deutschlands.
Der Film wurde am Sonntag, 31. August um 20.15 Uhr in RTL zur besten Sendezeit ausgestrahlt. Als Darsteller waren Benjamin Sadler, Bettina Zimmermann und Fabian Busch zu sehen. Die musikalische Untermalung arrangierte der Hollywood-Komponist Klaus Badelt (u.a. „Fluch der Karibik“ und „Hannibal“).
14.08.2008
Stuttgart: Mittelstand setzt stärker auf Beteiligungskapital – Wachstumsfinanzierungen nehmen zu
Die MBG beteiligte sich im 1. Halbjahr dieses Jahres an 78 (im Vorjahr 71; +9,9%) baden-württembergischen Unternehmen im Volumen von ¤ 18,9 Millionen (im Vorjahr ¤ 17,6 Millionen; +7,3%). Besonders Finanzierungsvorhaben bestehender Unternehmen für Wachstumsprojekte konnte die MBG hierbei mit ¤ 13,5 Millionen (i.V. ¤ 11,2 Millionen; +20,6%) begleiten. Aktuell ist die MBG damit an 1.103 (31.12.2007: 1.091; plus 1,1 Prozent) baden-württembergischen Unternehmen mit ¤ 316,6 Millionen (31.12.2007: ¤ 312,0 Millionen; plus 1,5 Prozent) beteiligt.
Die langfristigen Beteiligungen der MBG sind Mezzanine-Kapital und stärken die Eigenkapitalbasis mittelständischer Unternehmen. Nach dem im Juni 2008 von der KfW-Bankengruppe herausgegebenen „WirtschaftsObserver“ verbesserte sich seit 2002 zwar die Eigenkapitalbasis vieler Betriebe im Durchschnitt. Allerdings haben gerade kleine und mittlere Unternehmen im Handwerk, Handel oder Industrie weiterhin eine Eigenkapitalquote von unter 20%. Verhandlungen mit der Hausbank über neue Darlehen scheitern deshalb oft an fehlendem Eigenkapital, unzureichenden Sicherheiten oder einem zu hohem Risikoanteil der Hausbank durch bereits bestehende Kreditverpflichtungen. „Durch Einbindung einer MBG-Beteiligung verbessert sich die Finanzierungs- und Risikostruktur, so dass viele Vorhaben dadurch erst möglich werden“ erklärt Guy Selbherr Geschäftsführer der MBG. Positiver Nebeneffekt: Der Hausbank bleiben noch Finanzierungsspielräume für die Zukunft.
Neben den typisch stillen Beteiligungen bietet die MBG in Kooperation mit der KfW seit Ende 2007 auch ein spezielles Genussrechtsprogramm für den baden-württembergischen Mittelstand an, das sich in Abgrenzung zu anderen Genussrechtsprodukten durch seine HGB-Eigenkapitalqualität und seine besondere Mittelstandsorientierung auszeichnet. Die Beteiligungsbeträge beginnen bereits ab ¤ 25.000 und gehen bis zu ¤ 2,5 Millionen. Der durchschnittliche Beteiligungsbetrag lag im 1. Halbjahr 2008 knapp unter ¤ 250.000. „Das zeigt, dass gerade die Finanzierungsvorhaben der kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg durch die MBG mit Beteiligungskapital unterstützt werden“, ergänzt Dirk Buddensiek, der zum 01. August zum neuen Geschäftsführer der MBG berufen wurde und die Fördereinrichtung wie auch das Partnerinstitut Bürgschaftsbank Baden-Württemberg künftig gemeinsam mit Guy Selbherr leitet.
07.08.2008
Stuttgart: Starke Nachfrage nach Bürgschaften – Mehr Gründungsvorhaben gefördert
Im ersten Halbjahr 2008 stieg das Volumen der durch die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg eingegangenen Bürgschaften auf über ¤ 148,2 Millionen (im Vorjahr ¤ 132,4 Millionen; +11,9%) an. Die Bürg-schaftsbank ermöglichte damit 1.037 Vorhaben (im Vorjahr 994; +4,3%) baden-württem-bergischer Unternehmen und ein Kreditvolumen von ¤ 246,3 Millionen (im Vorjahr ¤ 209,4 Millionen; +17,6%).
Das Programm „Starthilfe Baden-Württemberg“, ein gemeinsames Programm von L-Bank und Bürgschaftsbank für kleinere Gründungsvorhaben mit einem Kapitalbedarf von bis zu ¤ 150.000, stieg mit 361 Vorhaben (im Vorjahr 347; +4,0%) auf ein Volumen von ¤ 19,4 Millionen (im Vorjahr ¤ 16,8 Millionen; 15,4%). Auf Gründungsvorhaben entfallen insgesamt rund 60% der gesamten Fördertätigkeit der Bürgschaftsbank „Gerade intelligente, auf die speziellen Anforderungen von Gründungsfinanzierungen zugeschnittene Förderprogramme ermöglichen den Zugang zu Bankfinanzierungen und sind ein wesentlicher Faktor für ein aktives Gründungsgeschehen“, betonte Bürgschaftsbankvorstand Guy Selbherr. In Kombination mit dem landesweiten Beratungsangebot von Bürgschaftsbank, L-Bank, und den Kammern erhalten Gründer in Baden-Württemberg frühzeitig eine neutrale Beratung und fachliche Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Selbstständigkeit.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag spricht in seinem Ende Juli veröffentlichten DIHK-Gründerreport 2008 hingegen bei bundesweiter Betrachtung von einer „Gründungsflaute“. Rund 7% weniger Existenzgründungsgespräche führten die IHKs danach deutschlandweit durch. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam im Juni 2008 die Kreditanstalt für Wiederaufbau in ihrem KfW-Gründungsmonitor 2008. Die Abnahme der Gründungsaktivitäten hängt demnach mit der derzeit guten Arbeitsmarktlage in Deutschland zusammen. Gründungen aus der Arbeitslosigkeit – bisher ein starker Push-Effekt für das Gründungsgeschehen – haben an Bedeutung eingebüßt. Viele potenzielle Gründer finden wieder attraktive Stellen als abhängig Beschäftigte. Der Bruttobeschäftigungseffekt einer Neugründung beträgt nach Zahlen des KfW-Gründungsmonitors 1,9 vollzeitäquivalente Stellen im Vollerwerb. Bei der Bürgschaftsbank sind die Impulse noch weitaus größer, was sich durch die deutlich höheren Finanzierungsbeträge erklärt. 3.817 Arbeitsplätze wurden geschaffen, was einem Durchschnittswert von 6,5 Beschäftigen entspricht.
Neben Gründungsvorhaben hat auch die Nachfrage von Bürgschaften für Wachstumsvorhaben bestehende Betriebe zugenommen. „Die Verunsicherung des Mittelstands hinsichtlich einer durch die US-Hypothekenkrise ausgelösten Kreditklemme ist spürbar. Diese Ängste sind aber unbegründet“, stellte Dirk Buddensiek fest, der seit 01. August neues Vorstandsmitglied der Bürgschaftsbank ist und das Förderinstitut künftig gemeinsam mit Guy Selbherr leitet. In Baden-Württemberg seien momentan keine wesentlichen Einschränkungen bei der Vergabe von Krediten zu spüren und die Bürgschaftsbank würde dies auch künftig nicht erwarten. Mit den Sparkassen und den Volksbanken Raiffeisenbanken finanzierten sich die wesentlichen Partner in der Mittelstandsfinanzierung hauptsächlich über Kundeneinlagen und seien nicht von den internationalen Refinanzierungsmärkten abhängig. „Zudem steht die Bürgschaftsbank bereit, eventuelle Verschlechterungen der Finanzierungsbedingungen durch entsprechende Fördermaßnahmen aufzufangen“ ergänzt Dirk Buddensiek. Wesentlich stärker als unter der Hypothekenkrise leide der Mittelstand unter den steigenden Rohstoff- und Energiepreisen. In diesem Bereich sieht die Bürgschaftsbank die wesentlichen Herausforderungen in den nächsten Monaten.
14.07.2008
Stuttgart: Bürgschaftsbank spendet ¤ 10.000 an Weraheim - Einrichtung für Schwangere, Mütter, Väter und ihre Kinder nutzt Spende zum Ausbau der Kinderbetreuung
Hartmut Hübler, Vorstand der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg und Geschäftsführer der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg überreichte zusammen mit dem weit über die Landesgrenzen bekannten Dialektautor Dr. Gerhard Raff eine Spende von ¤ 10.000 an die Leiterin des Weraheims Carola Martin. „Das Weraheim ist eine der wichtigsten Zufluchtstätten in Stuttgart für Schwangere und Mütter mit Kindern in Not“, betonte Hartmut Hübler die Bedeutung der Einrichtung bei der Spendenübergabe.
Die Spende erfolgt im Zusammenhang mit der Verabschiedung von Hartmut Hübler, der nach 38 Jahren Tätigkeit für Bürgschaftsbank und MBG aus dem aktiven Berufsleben ausscheidet. In Abstimmung mit Herrn Dr. Gerhard Raff, dem honorarfrei auftretenden Ehrengast der feierlichen Verabschiedung von Ende Juni 2008, wurde das Weraheim als Empfänger der Spende ausgewählt. „Die Namensgeberin des Weraheims, Wera Constaninowna, Herzogin von Württemberg und geborene Großfürstin von Russland, Adoptivtochter der Königin Olga, ist eine der großen Wohltäterinnen unseres Landes. Ihr außergewöhnliches soziales Engagement ist gerade für unsere Gegenwart beispielhaft“ erläuterte Dr. Gerhard Raff die Beweggründe für die Auswahl des Weraheims.
„Die Spende wird dazu dienen, unsere Kinderbetreuung, die aus allen Nähten platzt, weiter auszubauen“ kündigte Carola Martin für das Weraheim an. Mit der Spende werden die Anschaffung von Kinderspielzeug und neuen Möbeln sowie dringend notwendige bauliche Veränderungen ermöglicht. Das Weraheim unterstützt allein erziehende, oft junge Mütter und ihre Kinder, indem es Vernachlässigung und mangelhafte Versorgung verhindert und eine gute medizinische und pädagogische Betreuung sichert. „Unsere Betreuung vermittelt den Müttern und ihren Kindern eine Zukunftsperspektive und befreit sie aus dem Teufelskreis von Armut, Arbeitslosigkeit und fehlender Schulbildung“ beschreibt Carola Martin die wohl wichtigste Aufgabe des Weraheims.
29.05.2008
Stuttgart: Wirtschaftsminister Ernst Pfister zeichnet Vorstand von Bürgschaftsbank und Geschäftsführer der MBG für 38 Jahre erfolgreiche Mittelstandsförderung aus
Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg für Hartmut H&
Hartmut Hübler, Vorstand der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH und Geschäftsführer der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH, wurde am Donnerstag von Wirtschaftsminister Ernst Pfister mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. „Sie haben sich große Verdienste in der Mittelstandsfinanzierung erworben“ hob der Wirtschaftsminister den jahrzehntelangen Einsatz von Hartmut Hübler für die mittelständische Wirtschaft und die Stärkung des Standorts Baden-Württemberg hervor.
Die Verleihung fand im Rahmen der offiziellen Verabschiedung von Hartmut Hübler statt, der Ende Juni 2008 nach 38 Jahren Tätigkeit für Bürgschaftsbank und MBG aus dem aktiven Berufsleben ausscheidet. Bei seinem Eintritt im Jahr 1970 förderte die Bürgschaftsbank etwas über 2.500 Unternehmen mit einem Bürgschaftsvolumen von rund ¤ 68 Millionen. Ende 2007 waren es über 11.500 Unternehmen mit einem Bürgschaftsvolumen von mehr als ¤ 1,3 Milliarden. Seit 1984 ist Hartmut Hübler Mitglied des Vorstands der Bürgschaftsbank und Geschäftsführer der MBG. „Von Ihrem enormen Fachwissen und Ihrer langjährigen Erfahrung hat nicht nur Baden-Württemberg profitiert, sondern auch viele andere Bundesländer“, würdigte Ernst Pfister die vielfältigen und teilweise ehrenamtliche Tätigkeiten von Hartmut Hübler, u.a. als stellvertretender Vorsitzender des VDB - Verband Deutscher Bürgschaftsbanken und stellvertretender Vorsitzender des BVK e.V. Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Zudem war Hartmut Hübler lange Jahre Geschäftsführer der Bundeskreditgarantiegemeinschaft des Handwerks und im Prüfungsausschuss der IHK Region Stuttgart vertreten.
Wirtschaftsminister Ernst Pfister betonte in seiner Ansprache, den Beitrag von Bürgschaftsbank und MBG zur Erneuerung der baden-württembergischen Wirtschaft. Dies habe dazu beigetragen, dass Baden-Württemberg heute zu den wirtschaftlich starken Ländern der Bundesrepublik zählt.
Mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg werden Persönlichkeiten, Unternehmen oder Institutionen ausgezeichnet, die sich durch ihr unternehmerisches oder berufliches Wirken in besonders beispielhafter Weise um die Wirtschaft Baden-Württembergs verdient gemacht haben.
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23.05.2008
Stuttgart/Jagsthausen: King Kong aus Jagsthausen
Figuren, Geisterbahnen, ganze Vergnügungsparks – das Unternehmen Heimo verwirklicht Fantasiewelten
King Kong bückt sich, greift einen Eisenbahnwaggon und reißt mit Gebrüll zwei Dutzend Passagiere in die Höhe: Bei Heimo im Hohenlohischen werden Szenen aus Hollywood nachgestellt. Doch was im Film Computerspezialisten erledigen, erschafft das Unternehmen in der Realität. Bewegliche Figuren, Geisterbahnen und ganze Vergnügungsparks werden in Jagsthausen entworfen und gebaut. „Für fast jeden Freizeitpark auf der Welt waren wir schon tätig“, sagt der Geschäftsführer Michael Friedrich. Der 42-jährige Ingenieur der Elektrotechnik ist mit Hilfe der Stuttgarter Bürgschaftsbank und der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg in den Betrieb eingestiegen. Mit dem Engagement der Fördereinrichtungen wurde die Unternehmensnachfolge geregelt. „Bei Heimo ergibt die Kombination aus Fantasie, Technik und Handwerk ein fast einzigartiges Geschäftskonzept“, erklärt Hartmut Hübler, Vorstand der Bürgschaftsbank und Geschäftsführer der MBG. Der Betrieb arbeite in einer Nische und biete seinen Kunden ein vielfältiges Angebot. „Dieses Unternehmen macht nicht nur Kindern eine Freude“, findet er.
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28.04.2008
Stuttgart: Computertomografie für die Industrie - Europaweit einzigartige Mess- und Prüftechnik: Bürgschaftsbank unterstützt Existenzgründung
Josef Faigle und Peter Ernst haben den Durchblick: Mit Computertomografen können sie jeden Gegenstand nicht nur von außen vermessen, sondern auch sein Innenleben durchleuchten. Ihre im August 2007 gegründete Quality Analysis GmbH ist europaweit der einzige Anbieter einer solchen Prüf- und Messtechnik. Mehr als ¤ 2 Millionen haben die Existenzgründer in das Unternehmen investiert, die Bürgschaftsbank sicherte die Finanzierung bei der Kreissparkasse Sigmaringen ab. „Die Technologie, das Konzept und die Personen überzeugen“, erklärt Guy Selbherr, Vorstand der Stuttgarter Fördereinrichtung, das Engagement. Bisher hätten nur Universitäten und Konzerne über solche Anlagen verfügt, die Quality Analysis GmbH ermögliche nun auch dem Mittelstand einen Zugang zu dieser überlegenen Prüf- und Messtechnik. „Bei der Computertomografie handelt es sich um eine Innovation, die vielen Kunden neue Lösungen bietet“, ergänzt Ulrich Berger, Firmenkundenberater bei der Kreissparkasse Sigmaringen [...]
11.04.2008
Stuttgart: Neues im Nachtleben für Stuttgart - Eröffnung einer Pianobar mit Restaurant - Bürgschaftsbank unterstützt Gastronomie
Maurizio Estrano hat Stuttgart um eine Lokalität bereichert: Conte heißt die edle Bar mit dem kleinen Restaurant an der Kronprinzstraße mitten in der Innenstadt. Am 17. April wird die Eröffnungsparty gefeiert. Rund ¤ 700.000 investierte der Gastronom in den Umbau eines ehemaligen Bankgebäudes. „Nur mit einem überzeugenden Konzept wird ein Lokal zum Publikums-renner“, erklärt Guy Selbherr, Vorstand der Bürgschaftsbank. Um eine ansprechende Atmosphäre schaffen zu können, benötigten die Gastronomen eine ausreichende Finanzierung. Die Bürgschaftsbank unterstütze die Branche, indem sie Kredite bei den jeweiligen Hausbanken absichere. „Maurizio Estrano verfügt über viel Erfahrung, sein neues Projekt wird garantiert ein Erfolg“, ist Guy Selbherr überzeugt.
Seit drei Jahrzehnten ist der 47-Jährige bereits in der Gastronomie tätig. 1986 eröffnete er sein erstes eigenes Restaurant – eine Pizzeria. In Stuttgart ist Maurizio Estrano mittlerweile ein Synonym für „Edel-Italiener“: Eine moderne Küche kombiniert er mit moderner Innenarchitektur. Im Restaurant Oggi ist er mit diesem Konzept seit sieben Jahren erfolgreich, nun überträgt er es mit dem Conte auf das Stuttgarter Nachtleben. „Eine Pianobar gibt es in der Stadt noch nicht“, erklärt er. Zwei Stockwerke und fast 500 Quadratmeter sind dort dem „Dolce Vita“ gewidmet. Im Erdgeschoss lenken eine 16 Meter lange Bar aus Beton, dunkles Holz und schwarze Möbel sowie ein ausgefeiltes Lichtkonzept die Blicke durch die Glasfront. Weine und Cocktails werden den Gästen geboten und 35 Sitzplätze in einem kleinen Restaurant. Im oberen Stockwerk wird eine Lounge eingerichtet. Für Veranstaltungen und Feiern kann dieser Bereich auch gebucht werden. Die Nachfrage nach einem solchen Angebot ist seiner Erfahrung nach groß. „Ich wollte schon lange eine Bar aufmachen, musste aber erst die richtige Location finden“, erzählt Maurizio Estrano. Im Conte entstehen zehn Vollzeitarbeitsplätze. Und ein Klavierspieler ist natürlich für die Pianobar engagiert.
25.02.2008
Stuttgart: Aufsichtsrat der Bürgschaftsbank beruft Dirk Buddensiek zum neuen Vorstand - Stv. Vor-standsmitglied der Kreissparkasse Böblingen wird Nachfolger des altersbedingt ausscheidenden Vorstandsmitglieds Hartmut Hübler
Der Aufsichtsrat der Bürgschaftsbank hat Herrn Dirk Buddensiek, bislang stellvertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Böblingen zum neuen Vorstandsmitglied berufen. Er wird Nachfolger von Hartmut Hübler, der nach über 38 Jahren Tätigkeit für Bürgschaftsbank und MBG zum 30. Juni 2008 in den Ruhestand tritt und Ende Mai auf einer feierlichen Veranstaltung offiziell verabschiedet wird.
Der Diplom-Ökonom und vierfache Familienvater Dirk Buddensiek, Jahrgang 1963, begann nach seinem Studium zuerst bei der damaligen Landesgirokasse (jetzt Landesbank Baden-Württemberg) und ist seit 1994 für die Kreissparkasse Böblingen tätig. Er wurde 2000 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied gewählt und war zuletzt für die Steuerung des Geschäftsbereichs Firmenkunden zuständig. "Wir freuen uns, mit Dirk Buddensiek einen ausgewiesenen Fachmann für die Mittelstandsfinanzierung als neuen Vorstand gewinnen zu können", erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Hartmut Richter.
Dirk Buddensiek wurde von der Gesellschafterversammlung der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft ebenfalls zum neuen Geschäftsführer der MBG berufen. Die beiden Selbsthilfeeinrichtungen Bürgschaftsbank und MBG werden damit zukünftig von Dirk Buddensiek zusammen mit Guy Selbherr geführt.
01.02.2008
Stuttgart: Pressekonferenz: Mittelstandsfinanzierung in Baden-Württemberg bleibt intakt - Bürgschaftsbank begleitet 2007 ein Kreditvolumen von € 460 Millionen - MBG fördert mehr Unternehmen mit Beteiligungskapital
Hartmut Hübler und Guy Selbherr,, in Personalunion Vorstände der Bürg-schaftsbank und Geschäftsführer der MBG,, stellten auf der heutigen Presse-konferenz in Stuttgart die Ergebnisse der beiden Förderinstitute vor. Im Jahr 2007 konnte die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg ihre Förderung auf dem Vorjahresniveau halten: 1.997 Vorhaben (i.V. 2.028) hat die Bürgschafts-bank mit einem Bürgschafts- und Garantievolumen von € 285.3 Millionen (i.V. € 287,,8 Millionen) begleitet und Kredite für den baden-württembergischen Mittelstand in Höhe von € 460,,2 Millionen (i.V. € 448,,9 Millionen) ermöglicht. Die Bürgschaftsbank springt immer dann ein. wenn bei Gründern oder bestehenden Unternehmen die vorhandenen banküblichen Sicherheiten nicht für eine Kreditgewährung ausreichen. Die Bürgschaftsbank begleitete 2007 neben 697 Existenzgründungen mit Bürgschaften über € 68,,0 Millionen auch 494 Übernahmen mit € 94,,5 Millionen. Auf diesen Bereich entfallen rund 60 Prozent der gesamten Fördermaßnahmen. Die künftige Entwicklung der Finanzierungsbedingungen für den Mittelstand in Baden-Württemberg sieht die Bürgschaftsbank auch unter den Stichworten Kreditklemme. Banken- und Finanzkrise positiv. "Unser Haus hat in den letzten Monaten keine signifikante Veränderung im Verhalten der Kreditinstitute festgestellt und wir erwarten dies auch nicht für die Zukunft",, betont Bürgschaftsbankvorstand Hartmut Hübler.
Deutlich gesteigert hat die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft ihre in 2007 neu eingegangenen Beteiligungen. Bei 167 (i.V. 146) Vorhaben wurden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg mit Beteiligungskapital in Höhe von € 45,,4 Millionen (i.V. € 51,,6 Millionen) versehen. Zusätzlich nutzt erstmals ein Unternehmen,, die Maxxtec AG aus Sinsheim,, das neue MBG-Genussrechtskapital mit € 1,,0 Million. das seit Ende 2007 in Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten wird. Die MBG verbessert mit ihren Beteiligungen von € 50.000 bis zu € 2,,5 Millionen die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis und die Bilanz-relationen von KMU in Baden-Württemberg. Hierdurch wird die Insolvenz-festigkeit erhöht. die Unternehmen können mögliche negative konjunkturelle Entwicklungen besser auffangen. Bei der Finanzierung von Innovationen konnte die MBG 16 neue Vorhaben mit rund € 6,,5 Millionen (i.V. € 4,,5 Millionen) begleiten. Das Beteiligungsportfolio der MBG blieb mit € 312.0 Millionen (i.V. € 312.6 Millionen) - trotz erneut hoher Rückflüsse durch Unternehmen. die ihre Beteiligung aufgrund positiver wirtschaftlicher Entwicklung teilweise vorzeitig zurückzahlten - auf hohem Niveau. Insgesamt nutzten,, wie im Vorjahr. 1.075 Unternehmen aus Baden-Württemberg die Beteiligungen der MBG.
Zum Thema Innovationen wurde mit Herrn Rolf Schleicher, dem Vorstand der Maxxtec AG aus Sinsheim ein Unternehmer eingeladen, der die Finan-zierungsbedingungen für innovative Unternehmen in Baden-Württemberg bestens kennt. Maxxtec ist in der Energietechnik tätig und stellt in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) Anlagen zur Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen her. "Wir haben uns von einem Anbieter für Wärmeübertragungs-anlagen zur Beheizung industrieller Prozesse und Verfahren zu einem Spezialisten im Bereich Kraft-Wärme-Kopplung mit erneuerbaren Energie-trägern weiterentwickelt" beschreibt Vorstand Rolf Schleicher den Werdegang seines Unternehmens.
