Presse-Informationen
15.12.2006
Stuttgart: SKR AG in Dunningen wächst mit MBG-Beteiligungskooperation - MBG und Volksbank Dunningen unterstützen Millioneninvestitionen in Neubau und Anlagen beim Spezialisten für Wärme- und Oberflächentechnik
Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft hat gemeinsam mit der Volksbank Dunningen (Landkreis Rottweil) Beteiligungskapital für eine Wachstumsfinanzierung bei der SKR AG zur Verfügung gestellt. Der Spezialist für Wärme- und Oberflächentechnik erweitert mit der Kombination aus Beteiligung und Krediten seine Kapazitäten um das 2.5-fache. "Die SKR AG hat innerhalb von vier Jahren eine rasante Entwicklung genommen". erläutert Hartmut Hübler. Geschäftsführer der MBG. Bereits bei der Existenzgründung waren das Stuttgarter Förderinstitut und die örtliche Volksbank dabei. "Für uns als kleine. eher regional aufgestellte Genossenschaftsbank war die Finanzierung eine besondere Herausforderung". berichtet Hans Ulrich Dieterle. Vorstandsmitglied der Volksbank Dunningen. Durch das Engagement der MBG im Rahmen der Beteiligungskooperation mit den Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg sowie der Einbindung der L-Bank als staatliche Förderbank wurde das Risiko auf mehrere Schultern verteilt.
Die SKR AG investiert rund € 8 Millionen in einen Neubau und maschinelle Anlagen. Michael Sum. Walter Köpfer und Friedbert Rall hatten 2002 als Drei-Mann-Betrieb begonnen. "Wir sind auf eine Marktlücke in unserer Region gestoßen". erklärt der für die kaufmännische Leitung zuständige Vorstand Michael Sum. "Das Umfeld bietet gute Chancen für das Unternehmen". erläutert Hans Ulrich Dieterle von der Volksbank Dunningen. Rund um Kirchöhren. wo die Firma in der Nähe der Autobahn A81 ihren Sitz hat. gibt es viele Mittelständler. die die Dienste der SKR AG in Anspruch nehmen. "Die Zahlen sprechen für das Management". ergänzt er. Seit Gründung ist das Unternehmen auf 25 Mitarbeiter angewachsen. für das laufende Jahr werden € 5 Millionen Umsatz angestrebt. Tendenz steigend. Für Hartmut Hübler ist bemerkenswert. dass die SKR AG ihre Mitarbeiterzahl mittelfristig auf 38 aufstocken will. "Nur mit unternehmerischem Mut werden Arbeitsplätze geschaffen und nachhaltig gesichert". stellt der MBG-Geschäftsführer klar[...]
28.11.2006
Stuttgart: Wirtschaftsminister Ernst Pfister überreicht Innovationspreis des Landes - Dr.-Rudolf-Eberle-Preis 2006 - Erstmals verliehener Sonderpreis der MBG für junge Unternehmen geht an EST Eisenbahn-Systemtechnik GmbH, Wangen im Allgäu
Der erstmals von der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft ausgelobte Sonderpreis für junge Unternehmen innerhalb des renommierten Dr.-Rudolf-Eberle-Preises wurde heute durch Wirtschaftsminister Ernst Pfister an die EST Eisenbahn-Systemtechnik GmbH, Wangen im Allgäu verliehen. Den mit € 5.000 dotierten Sonderpreis erhält das erst vor fünf Jahren gegründete Unternehmen für den so genannten "energieverzehrenden, crashtauglichen Eisenbahnpuffer".
Guy Selbherr, Geschäftsführer der MBG wies in seiner Laudatio zur Preisverleihung auf die Nutzenaspekte hin: "Durch den Einsatz dieses innovativen Eisenbahnpuffers kann die Sicherheit im Eisenbahnverkehr weiter erhöht werden." Bei konventionell konstruierten Schienenfahrzeugen wie Lokomotiven, Reisezug- oder Gefahrgut-Kesselwagen reicht trotz des hohen Sicherheitsniveaus der Bahn bei Unfällen die Energieaufnahmefähigkeit der herkömmlichen Eisenbahnpuffer nicht aus. Das Problem wird deutlich, wenn ganze Züge aus Passagier- oder Kesselwagen in eine Kollision geraten. Die Energie ist teilweise so gewaltig, dass Wagen unkontrolliert durcheinander geworfen werden. Die Risiken für Passagiere oder für die Umgebung sind erheblich. Was bisher fehlte, war ein Unfall- oder "Crashpuffer". "EST hat dieses Problem mit einer herausragenden Innovation gelöst", führte Guy Selbherr weiter aus.
Was passiert nun bei einem Zusammenstoß konkret? Beim Aufprall wird das rohrförmige Gehäuse des Crash-puffers kontrolliert in 6 Einzelsegmente aufgerissen. Bis zu 12 mm dicker Stahl rollt sich zusammen und entwickelt eine Bremskraft von etwa 200 Tonnen. Wer schon mal eine Dose Ölsardinen geöffnet hat, erkennt das Prinzip wieder. "Bei Unfällen kann dabei die 10 bis 20fache Energie von herkömmlichen Puffern aufgenommen werden. Das reicht aus, um bei kleinen oder mittleren Kollisionen Passagiere und auch die Fahrzeuge vor zu hohen Kräften zu schützen, berichtet Sieghard Schneider, zusammen mit seinem Bruder Dr. Falk Schneider Geschäftsführer der EST, nicht ohne Stolz.
24.11.2006
Stuttgart: Beteiligungskapital für Management-Buy-Out beim System- und Komponentenwerk KaVo in Leutkirch - 330 Arbeitsplätze gesichert
Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft engagiert sich gemeinsam mit der BGM Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand der Sparkasse Ravensburg mit insgesamt € 1 Million an einem Dentalproduktezulieferer in Leutkirch. Dem Betrieb, einer Tochter der Kaltenbach & Voigt GmbH & Co (KaVo), drohte das Aus: Der US-amerikanische Mutterkonzern Danaher, der das deutsche Unternehmen 2004 aufgekauft hatte, wollte das Werk schließen. Ein Management-Buy-Out sichert seine Existenz. Dr. Martin Rickert, der ehemalige KaVo-Geschäftsführer und Aufsichtsratsvorsitzende, hat das System- und Komponentenwerk als eigenständige Gesellschaft übernommen. Er will alle 330 Arbeitsplätze erhalten. Das Unternehmen firmiert künftig unter dem Namen SycoTec GmbH & Co KG.
"Für die Finanzierung eines Management-Buy-Outs dieser Größenordnung ist eine breite Kapitalbasis zwingend notwendig", sagt der MBG-Geschäftsführer Guy Selbherr, "unsere ergänzende Beteiligung verringert zudem das Risiko für die Hausbank." Das Stuttgarter Förderinstitut stellt Beteiligungskapital in Höhe von € 750.000 zur Verfügung, die BGM Beteiligungs-gesellschaft der Kreissparkasse Ravensburg weitere € 250.000. Durch die Zusammenarbeit zwischen den beiden Beteiligungsgesellschaften hat Dr. Martin Rickert genügend Kapital - den restlichen Teil der Finanzierung übernahm die Kreissparkasse Ravensburg zusammen mit ihrer Konsortialpartnerin, der LBBW. "Wir wollen damit einen Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Region leisten", erklärt Andreas Middelberg, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand der Kreissparkasse Ravensburg. Das Werk habe unter der neuen Führung das Potenzial, sich umzustrukturieren, eine eigenständige Produktion und einen Vertrieb aufzubauen. Weitere Unterstützung kam von höchster Ebene: Ernst Pfister, der Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg, hat sich für das Werk in Leutkirch eingesetzt. "Ich bin sehr erfreut, dass das Unternehmen weitergeführt wird und die Arbeitsplätze durch die Übernahme gesichert werden konnten", erklärte der FDP-Politiker in einer Stellungnahme.
25.08.2006
Stuttgart: 40 Prozent mehr Beteiligungskapital für Mittelstand - Starke Nachfrage durch Kooperation mit den Sparkassen und den Volksbanken Raiffeisenbanken
Die bundesweit einmalige Kooperation der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mit den Sparkassen und den Volksbanken Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg zahlt sich aus. Im ersten Halbjahr 2006 ist die MBG 60 (i.V. 48) neue Beteiligungen im Volumen von € 21,,6 Millionen (i.V. € 15,,4 Millionen) eingegangen. Das um 40 Prozent gestiegene Beteiligungsvolumen geht dabei wesentlich auf das neue Programm mit den Kreditinstituten zurück. Seit dem Start der Kooperati-on konnten 24 Beteiligungen im Volumen von € 13,,4 Millionen abgeschlossen werden. "Daran wird deutlich. dass Handlungsbedarf bestanden hat. das Beteiligungsangebot weiterzuentwickeln". erklärt Günter H. Oettinger. Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. der das Kooperationsmodell zusammen mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Vertretern aller beteiligten Partner im Mai 2005 auf der Landespressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt hatte.
17.08.2006
Stuttgart / Laupheim: MBG stärkt Biotechnologie im Land - Neue Beteiligung an der Laupheimer CELLCA GmbH
Mit € 1 Million ist die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg bei der CELLCA GmbH in Laupheim eingestiegen. Die Finanzierung stammt aus dem MBG-Risikokapitalfonds des Landes: Das ambitionierte Start-Up-Unternehmen entwickelt eine neue Technologie für die Herstellung biotechnologischer Medikamente aus Säugetierzellen. Diese Technologie wird bei Pharmafirmen verwendet, um zum Beispiel Antikörper für klinische Studien und Arzneimittel zu erzeugen. CELLCA will in rund zwei Jahren mit ihrer Entwicklung auf den Markt kommen. "Die Pharma-Konzerne könnten damit Millionen einsparen", sagt Gründer und Geschäftsführer Dr. Aziz Cayli. Die aktuellen Herstellungsverfahren seien sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden [...]
03.07.2006
Stuttgart / Freiburg: High-Tech für "low temperature" - Neue MBG-Beteiligung an der Freiburger Micropelt
Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft beteiligt sich mit € 1 Million an der Micropelt GmbH in Freiburg. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet die kleinsten thermoelektrischen Kühler und Stromgeneratoren der Welt für Halbleiterindustrie,, Telekommunikation und Biomedizin. Micropelt ist ein Spin-Off der Münchner Infineon Technologies AG. In Zusammenarbeit mit dem Institut für physikalische Messtechnik der Fraunhofer Gesellschaft,, Freiburg wurde die erste Produktgeneration entwickelt. Bisher sind € 10 Millionen in das Projekt investiert worden. Micropelt besitzt derzeit sechs Patente.
"Unsere Technologie ist brandneu und hat das Potenzial. das so genannte Hot-Spot-Problem zu lösen",, erklärt Fritz Volkert,, Geschäftsführer von Micropelt. Hot Spots sind winzige Bereiche in einem Schaltkreis,, die sehr heiß werden können. Diese Hitzeentwicklung vermindert die Lebensdauer und die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Geräte. "Steigende elektrische Leistungsdichten,, vor allem in der Mikroelektronik,, erfordern neuartige Kühlkonzepte",, sagt der 37-jährige Diplom-Ingenieur. Der kleinste Kühler von Micropelt ist beispielsweise mit nur 0,,428 Millimeter hoch,, 0,,72 Millimeter breit und 1,,47 Millimeter lang - und damit ungefähr so groß wie ein Sandkorn [...]
24.02.2006
Stuttgart: BÜRGSCHAFTSBANK HÄLT REKORDNIVEAU - PORTFOLIOVOLUMEN DER MBG KONSTANT
Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg konnte das in den letzten zwei Jahren verdoppelte Rekordniveau an Förderungen 2005 mit 2.162 Vorhaben im Volumen von € 287.8 Millionen halten. Bei der MBG blieb das Beteiligungsportfolio mit € 304.4 Millionen gegenüber dem Vorjahr auf ebenfalls hohem Niveau nahezu konstant. Für Dr. Hartmut Richter. Hauptgeschäftsführer des Baden-W. Handwerkstag und Aufsichtsrats-vorsitzender der Bürgschaftsbank steht dabei besonders die Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen im Vordergrund: "Bürgschaftsbank und MBG konnten 2005 branchenübergreifend rund 28.000 Arbeitsplätze erhalten oder neu schaffen". Dr. Hartmut Richter sieht darin angesichts der Tatsache, dass alleine im Handwerk jedes Jahr rund 15.000 Arbeitsplätze wegfallen, einen enormen wirtschaftspolitischen Effekt für Baden-Württemberg.
Hartmut Hübler und Guy Selbherr, in Personalunion Vorstände der Bürgschaftsbank und Geschäftsführer der MBG stellten zusammen mit Dr. Hartmut Richter auf der heutigen Pressekonferenz in Stuttgart die Förderergebnisse vor. Zu Wort kamen mit Herrn Alexander Wilser, Geschäftsführer der Biedermann GmbH, Bruchsal und Herrn Christoph Hald von der Härtsfelder Familienbrauerei Hald e.K, Dunstelkingen auch zwei geförderte Unternehmer.
